Social Gambia

Schulgarten Projekt

Der Gambia-Fluss bietet reichlich Grundwasser. Dennoch fehlt den Menschen der Zugang zu Wasser während der Trockenzeit durch den Mangel an Brunnen. So bleibt ihnen nur, die Felder während der Regenzeit zu bearbeiten. Da meist heftiger Regen mit starkem Wind einher geht, können nur robuste Pflanzen wie Erdnüsse, Hirse oder Mais angebaut werden. Tomaten, Zwiebeln oder auch Auberginen würden im Anfangsstadium durch die Wassermassen förmlich "erschlagen" werden.

Ergebnis dessen ist: Die Kinder glauben, Gemüse - meist sehr teuer - kommt vom Markt. Wie bei uns in Europa viele glauben, es kommt aus dem Supermarkt und die Kuh ist lila.

Unser Ziel mit dem Schulgarten-Projekt ist ganzheitlich:

  1. Kinder sollen an die Gartenarbeit, das Wachstum der Pflanzen von der Aussaat bis zur Ernte herangeführt werden. Es werden Sämereien in kleine Töpfchen gesät, manche direkt ins Feld gebracht. Was wächst besser?

  2. Vorbereitung des Bodens durch Beimischung von etwa Sand und Dünger (Kuhdung).

  3. Die praktische Arbeit wird in den Unterrichtsplan übergenommen. Kinder lernen Samen zu zählen, Wassermengen zu berechnen, rechteckige Beete anzulegen, Wachstum zu messen, ....

  4. Letztlich lernen sie, Verantwortung durch Fürsorge zu übernehmen.

Wie festzustellen ist, macht ihnen die Arbeit mächtig Spaß. Schon jetzt kann dieses Pilotprojekt als Erfolg angesehen werden, das als Blaupause für andere Schulen dienen wird.

Schulgarten an der Mango Pre Nursery in Sanyang
Schulgarten an der Mango Pre Nursery in Sanyang
Schulgarten an der Mango Pre Nursery in Sanyang
Schulgarten an der Mango Pre Nursery in Sanyang
Schulgarten an der Mango Pre Nursery in Sanyang
Schulgarten an der Mango Pre Nursery in Sanyang
Schulgarten an der Mango Pre Nursery in Sanyang
Schulgarten an der Mango Pre Nursery in Sanyang
Schulgarten an der Mango Pre Nursery in Sanyang
Schulgarten an der Mango Pre Nursery in Sanyang
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