Soziale Projekte für Gambia e.V Rechtsanwältin Marika Bjick Ferdinand-Lassalle-Straße 18 04109 Leipzig Deutschland +49 341 213 19 79

Informationsbriefe

Wir blicken dem Sommer entgegen und die Gambier der gespalten empfundenen Regenzeit. Die einen freuen sich, dass die Natur wieder zum Erwachen kommt. Die anderen sorgen sich vor weniger Einkommen und höheren Preisen.

Umso wichtiger ist es, dass wir mit unserer Arbeit, wenn auch nur einem kleinen Teil der Menschen vor Ort eine bessere Perspektive geben können.


Noch eins: Reisende unserer Gruppe, die im März 2014 in Gambia waren, bestätigen, dass unser Konzept: "Hilfe zur Selbsthilfe" voll aufgegangen ist. In der Zeit von November 2013 bis März 2014 wurden alle besprochenen Punkte von unseren gambischen Freunden eigenverantwortlich, im abgestimmten Zeit- und Kostenrahmen in hoher Qualität realisiert.

Vorher - Nachher
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Als unsere Reisegruppe im Februar 2010 die Schule zum ersten Mal sah, war es schwer vorstellbar, dass sich in nur vier Jahren das Bild so verändern kann. Schulmauer, Schulgarten, Toiletten, Küche, ein zweiter Schulbau, die Renovierung des alten Gebäudes, Wasserversorgung und der Bantaba - all dies waren Investitionen, die wir dank der Hilfe so vieler Unterstützer realisieren konnten.

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Doch nicht nur das: Wir konnten zehn Personen, von den Lehrern angefangen bis hin zu den Köchinnen, eine feste Anstellung geben.

Die vier Klassenzimmer sind mit Tischen und neuen Bänken ausgestattet und bieten 20-25 Kindern ein sehr gutes Lernumfeld.

Mehr hierzu auf unserer Homepage.


Der Bantaba ist fertig

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War das ein Freude! Am 08.03.2014 wurde der Bantaba, der Essensplatz für die Kinder und Versammlungsort, offiziell eröffnet. 

Viele Einwohner der beiden Dörfer TambaKunda/Seawoll waren gekommen. Es wurde gesprochen, getanzt, gelacht, gefeiert. 

Fast allen Mitgliedern unserer Reisegruppe standen die Tränen in den Augen, als sie sahen, mit welcher Anmut dieses Gebäude den Schulhof jetzt schmückt und welche positive Energie auf dem Schulgelände zu spüren ist.

Hier einige bildhafte Eindrücke.

Mothers Club

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Es war uns schon immer wichtig, die Bevölkerung vor Ort miteinzubeziehen. Da in Gambia (wie an vielen anderen Orten auf dieser Welt auch) den Müttern eine besondere Bedeutung in Erziehungsfragen zukommt, galt es, diese in erster Linie für das Bildungsthema zu gewinnen.

Unser Headmaster Yunus Gibba war sofort von der Idee, einen "Mothers Club" zu gründen angetan. 23 Mütter trafen sich Januar 2013 und konstituierten ihren Club.

Die groben Ziele sind formuliert. Einerseits soll ein intensiver Austausch zwischen Schulleitung und den Müttern über die Notwendigkeiten zum Wohl der Kinder stattfinden.

Andererseits wünschen sich die Mütter eine Verbesserung ihrer Skills (Fähigkeiten), um ihre Kindern zu Hause für eine bessere Gesundheit und Bildung zu unterstützen.

Und ... das hat uns besonders gefreut, auch Männer sind herzlich willkommen.

Hier gibt's Bilder vom Club

Erneute Untersuchung der Kinder

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Dr. med. Günter Schmidt und sein Sohn Christian (Physiotherapeut und Osteopath) untersuchten im März 2014 knapp 90 Kinder, davon etwa die Hälfte schon das zweite Mal. Sein Fazit: Die Kinder haben sich prächtig weiter entwickelt. Der statische Zustand ist sehr gut. 

Über den Mothers Club erhofft er sich einen näheren Zugang zu den familiären Lebensbedingungen. So möchte er, bei den Themen Entbindung und Abnabelung, wertvolle Hinweise geben, denn auffallend ist weiterhin die Häufung an Nabelhernien (Nabelbrüche).

Medizinische Betreuung


Jahreshauptversammlung am 26. April 2014

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Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde das Geschäftsjahr 2013 bestätigt, der Vorstand entlastet und der Wirtschaftsplan 2014 vorgestellt und beschlossen.

Unsere freiwillige Selbstverpflichtung: "96% aller Einnahmen fließen in die Projektarbeit nach Gambia" konnten wir erneut übertreffen.

In 2013 waren es gar 98,68% aller Einnahmen.


Danken möchten wir an dieser Stelle allen ehrenamtlichen Helfern, die ihre Zeit und Arbeitskraft für unsere Sache investieren. Aber auch jenen möchten wir ausdrücklich danken, die mit Spenden und Mitgliedsbeiträgen die Basis für eine solch solide und stabile Einnahmensituation schaffen.

Mehr von der Hauptversammlung hier


Neues Schulprojekt: Vorschule in Kusamai

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Im Rahmen unserer Strategieworkshops hatten wir herausgearbeitet, dass wir unser Engagement auf die Region von Sibanor (Foni, Gambia) konzentrieren.

Drei Kilometer vor unserem derzeitigen Wirken in "Tamba Kunda / Seawoll" liegt das Dörfchen Kusamai. Hier hatten zwei Holländer ein Schulgebäude zu bauen begonnen. Mitten drin ging das Geld aus und so ist der Rohbau in einen "Dornröschenschlaf" versunken.

 Bei unserer letzten Reise im März haben wir die Situation aufgenommen, das Gebäude vermessen, die Kinder gezählt und nach Lehrern Ausschau gehalten. Zur diesjährigen Hauptversammlung stellten wir die Ergebnisse vor und erhielten die 100%ige Zustimmung, die Vorschule in unsere Patenschaft zu übernehmen. 

Mehr zu Kusamai


 

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