Soziale Projekte für Gambia e.V Rechtsanwältin Marika Bjick Ferdinand-Lassalle-Straße 18 04109 Leipzig Deutschland +49 341 213 19 79

Informationsbriefe

Von den monatlichen Mitgliedertreffen erhalten unsere Mitglieder stets ein Protokoll. Doch es gibt auch Menschen, die uns mit Spenden, hilfreichen Kontakten oder anderweitig unterstützen. Auch sie sind daran interessiert, auf dem Laufenden zu bleiben.

Mit diesem Rundbrief, den wir zwei- oder dreimal im Jahr an einen breiten Verteiler senden, möchten wir mit allen verbunden bleiben.

(Möchten Sie den Rundbrief regelmäßig beziehen?)

trennlinie_1mm_685.png

Jahreshauptversammlung 2016

img_1893-250px_813.jpgAm 16. April fand die diesjährige Jahreshauptversammlung in unserem Stammlokal "Reuschels-Weineck" statt.

Neben dem erfreulichen Zuwachs auf 222 Mitglieder konnte unsere Kassenwartin Kerstin mitteilen, dass wir im Jahr 2015 unsere freiwilligen Selbstverpflichtung, 96% aller Einnahmen für die Projekte zur Verfügung zu haben, wieder übertroffen haben. (Siehe Grafik Mittelverwendung)

Ferner wurde beschlossen, dass das alte Dach in Kusamai erneuert wird. Die investiven Mittel dazu wurden von der Versammlung freigegeben.

Mehr zum Ablauf und den Ergebnissen der Jahreshauptversammlung findet sich hier.

trennlinie_1mm_942.png

Sarjo braucht Hilfe

33884209_689.jpgUnser Satzungszweck umfasst, "Bildung und Gesundheit für Kinder und Jugendliche in Gambia". 

Alles, was wir in den vergangenen Jahren taten, kann als Pflicht bezeichnet werden. Nun kam die Kür.

Im Herbst 2015 kam Sarjo in unsere Schule in Kusamai.

Von Geburt an hat an einen Klumpfuß. Uns war nicht klar, ob ihm geholfen werden kann, doch ein Versuch war  es uns wert. Das, was wir tun konnten, taten wir, die letzte Entscheidung liegt jetzt in anderen Händen.

Beim Klick auf den Link, lest ihr eine mal ganz andere Geschichte.

trennlinie_1mm_984.png

Südamerika-Benefiz-Rallye für unser Projekt

34064046_938.jpgBlickt man auf die Landkarte, so wird sichtbar, dass die Distanz zwischen Afrika und Südamerika in Gambia mit am geringsten ist.

Der Grund war jedoch ein ganz anderer, warum sich zwei Oldtimer-Enthusiasten zum Ziel gesetzt haben, eine Südamerika-Rallye zu starten. Es ging um die Erfüllung eines lang gehegten Traumes.

Was uns besonders freut: Der Erlös aus dieser Ralley wird unserem Verein für seine Arbeit in den Projekten zufließen.

Am 03. Mai geht's los!

Mehr zu den Hintergründen und dem Verlauf der Rallye.

trennlinie_1mm_664.png

Neue Schuluniformen

34108537_817.jpgZu einer guten Schule gehören in Gambia markante, klar zuordenbare Schuluniformen.  Was hierzulande etwas verpönt ist, ist in Gambia allgemeine Praxis. 

Bei uns argumentieren die Gegner von Schuluniformen damit, dass eine Uniformität die Individualität der Kinder beeinträchtigen könnte. In Gambia, wie in den meisten afrikanischen Ländern, wird hinter der Uniform die subjektive Armut versteckt. Außerdem wird auf Kinder, die eine Uniform tragen, in der Gesellschaft besonders geachtet.

Interessant war, dass die Lehrer beider Schulen sich für die gleiche Farbkombination entschieden, als wir ihnen eine Kollektion an Möglichkeiten vorstellten.

Die neuen Uniformen

trennlinie_1mm_561.png

Vor unserer Zeit

34224087_101.jpg "Wer seine Wurzeln nicht kennt, kann die Zukunft nicht gestalten."

Letztes Jahr gelang es uns, mit Malcom Guy Kontakt aufzunehmen. Wir wussten zwar, dass das erste und aus unserer Sicht schon recht alte Schulgebäude in TambaKunda/Seawoll von einem Engländer, der in Rente ging, errichtet wurde.

Nun aber kennen wir die ganze Geschichte, die schon viel früher begann. Malcom war so freundlich, uns einen kleinen Abriss seines Wirkens und die Zeit mit seiner Frau Frances in Gambia, zu erzählen.

Beim monatlichen Mitgliedertreffen im März beschlossen die Anwesenden, dieses Engagement zu honorieren, indem wir ihn und seine Frau als Ehrenmitglieder in unseren Verein aufnahmen.

trennlinie_1mm_552.png

Buchtipp: "Schwarz sein und Deutsch dazu"

deutsch_sein_und_schwarz_dazu-200_295.jpgSein Vater kam vor dem Ersten Weltkrieg aus Kamerun, damals "deutsches Schutzgebiet", nach Deutschland und wurde, wie andere Kolonialmigranten auch, freundlich aufgenommen. 

Er heiratete eine Deutsche und gründete eine Familie.

Doch schon während der Weimarer Republik fand man, Farbige sollten den Deutschen keine Arbeitsplätze mehr wegnehmen. Bald konnten Sie nur noch in sehr beliebten "Völkerschauen" unterkommen. In der Nazi-Zeit wurden ihnen die deutschen Pässe entzogen. Nur als stumme Komparsen in den zahlreichen Kolonialfilmen waren sie noch gefragt.

«... eine schillernde und bewegende Biografie ...»

Main-Echo 26. Oktober 2013

«Nach dieser Lektüre wünscht man sich mehr Toleranz in diesem Land.»

Stuttgarter Zeitung 22. November 2015

Hier bestellen.