Soziale Projekte für Gambia e.V Rechtsanwältin Marika Bjick Ferdinand-Lassalle-Straße 18 04109 Leipzig Deutschland +49 341 213 19 79

Informationsbriefe

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Für uns Anlass, unseren Freunden, Spendern und Sponsoren ein Update in 2017 über unsere Arbeit in und für Gambia zu geben.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Unterstützern, aber auch bei unseren Freunden in Gambia herzlich für ihre Arbeit bedanken. Sie alle, hier wie dort, haben zum erfolg in diesem Jahr entscheidend beigetragen.

Mit diesem Rundbrief, den wir zwei- oder dreimal im Jahr an einen breiten Verteiler senden, möchten wir mit allen verbunden bleiben.

(Möchten Sie den Rundbrief regelmäßig beziehen?)

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Kalender 2018

kalender_2018-titel_926.pngUnser Kalender erfreut sich zunehmender Beliebtheit. So entschlossen wir uns zu einer Auflage von 1.000 Stück (bisher 750 Stück).

Möglich wurde dies, weil 29 Mitglieder sich bereit erklärten, die Herstellungskosten des Kalenders privat zu finanzieren. Sie stellen damit sicher, dass der volle Erlös von 10,00 EUR je Kalender in unsere Projekte fließt.

Bestellt werden kann der Kalender über unsere Webseite oder aber auch ganz einfach per Mail an social.gambia@gmail.com.

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Schulexkursion 2017

schoolexcursion_287.jpgEin jährlich wiederkehrendes Ritual ist, dass die Kinder, die unsere Schule in TambaKunda/Seawoll hin zur weiterführenden verlassen, eine Exkursion mit den Lehrern unternehmen.

Die Kleinen haben noch nie einen Fluss gesehen. Dabei ist der Bintang Bolong, ein Zufluss zum Gambia-River, nur 16 km entfernt von ihrem Zuhause. So ging es mit dem Buschtaxi zu einer Radiostation, dann zur Austernverarbeitung an den Bintang Bolong, und schließlich gab es in der AbCa's Lodge ein leckeres Mittagsmahl (Chicken and Chips).

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Strategieworkshop Herbst 2017

strategieworkshop_191.jpgEnde 2018 werden die investiven Maßnahmen an beiden Schulen abgeschlossen sein. Die schrittweise Verbesserung der Lernmethoden ist durch die Aus- und Weiterbildung der Lehrer als Regelwerk sichergestellt. Die Essensversorgung der Kinder an beiden Schulen ist dauerhaft gewährleistet.

Quo Vadis? Welchen Weg setzen wir fort? Eine weitere Schule in einem anderen Dorf nach dem gleichen Erfolgsrezept beginnen? In den beiden Dörfern bleiben und berufliche Chancen der Schulabgänger durch Ausbildunginitiativen verbessern? Hochbegabte Kinder über Stipendien auf ihrem Bildungsweg begleiten?

Im ersten Schritt sprachen wir darüber im Juni 2017 mit unseren Lehrern in Gambia. Mitte September folgte ein Strategieworkshop in Leipzig. Die Ergebnisse dieses Workshops nahmen wir im Oktober nach Gambia und besprachen die gemeinsamen Schnittmengen.

Nun werden sich die Lehrer mit dem Dorfentwicklungskomitees zusammensetzen und ihre Gedanken austauschen. Im März 2018 reisen der gesamte Vorstand und weitere Mitglieder nach Gambia. Dann wollen wir ein Bild der gemeinsamen Zukunft zeichnen.Dank dreier Sponsoren, die mit einem Firmenjubiläum, einer Rallye und einer Schüleraktion, Geld für einen Brunnen an der zweiten Schule gesammelt haben, war es uns möglich, jetzt damit zu starten.

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Afrika überspringt ganze Entwicklungsstufen

m-pesa_855.jpgNoch immer ist in unseren Breiten das Bild von Afrika mit Armut, Elend, Krieg, Korruption und Hilfsbedürftigkeit verbunden. Dass es viele unglaubliche Entwicklungen gibt, ist oft keine Nachricht wert.

Dabei sind viele Länder bereits auf der Überholspur. Technologien wie Solartechnik oder Mobilfunk verbreiten sich rasend schnell.

Ein Bericht von 3Sat aus Kenia, aus dem Savannah Valley zeigt, wie digitale Anwendungen, wenn sie dort ansetzen, wo die Menschen mit ihren Bedürfnissen angesprochen werden, fast von selbst verkaufen.

Es ist zu erwarten, dass diese Entwicklungen auch Gambia erfassen. Was ein entscheidendes Thema bleiben wird, ist Bildung. Nicht nur die schulische, sondern auch die allgemeine, die Gesundheits- oder die mediale Bildung.

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Bevölkerungsentwicklung in Echtzeit

population_gambia_163.pngMit einem Bevölkerungswachstum von aktuell 3,18 % gegenüber dem Vorjahr liegt Gambia weltweit vorn auf Platz sechs nach dem Niger (4,1%), Burundi (3,32%), Uganda (3,3%), dem Chad (3,23%) und Angola (3,19%).

Waren es 1977 noch 544.000 Einwohner, so zählt Gambia aktuell, also 40 Jahre später 2,132 Millionen (Sept.2017). Da die Landfläche bekanntlich nicht mitwächst, lebten damals 52 Menschen auf einem qkm. Heute sind es 210. Die urbane Population, also die Menschen die in den Städten zu Hause sind, lag damals bei 24% und heute bei 60%.

Damit die Menschen in ländlichen Gebieten bleiben, müssen sich deren Einkommensbedingungen drastisch verbessern. Unser Strategieworkshop suchte nach Antworten, die es umzusetzen gilt.

Link zur Bevölkerungsentwicklung in Echtzeit.

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Buchtipp: "Wir sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika"

wir_sind_nachher_wieder_da_653.jpgDie Weihnachtszeit steht vor der Tür, es wird früh dunkel, draußen ist es kalt. Es ist die Zeit, in der sich Kinder, auch wenn sie schon fünf oder acht Jahre alt sind, gerne ins Bett kuscheln und eine Gute-Nach-Geschichte hören wollen. 

Plötzlich klopft es an das Fenster. Es ist ein aus dem Zoo entlaufener afrikanischer Elefant. Er heißt Abuu. Er sehnt sich zurück nach Afrika, weil dort seine Eltern leben. Die Kinder schnappen sich einen Globus als Orientierung und machen sich auf die abenteuerliche Reise, den Dickhäuter zurück nach Afrika zu bringen. Viele faszinierende Tiere begegnen ihnen auf dem gefahrvollen Weg, und bald verschwimmen Traum und Wirklichkeit.

Mit diesem kleinen Büchlein ist Oliver Scherz ein Buch gelungen, das Jungen wie Mädchen gleichermaßen anspricht. Die Geschichte ist sehr warmherzig und anrührend erzählt, und vermittelt sehr gut die Sehnsucht nach Familie und Geborgenheit. Wunderschön illustriert, ist es für Kinder im Vorlesealter nur zu empfehlen.

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